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Sorry, ich muss etwas Frust abladen und hier geht das am besten, ansonsten halt löschen. Also: Ein Fall aus meinem Umfeld: Entdecktes Karzinom Stufe 2. Hat noch nicht gestreut. Abklärungen mit CT, MRI, und Gentest ergibt gute Heilungschancen mit neuem Medikament für eine Immuntherapie. Es muss weder operiert noch Chemo angewandt werden – was wesentlich teurer und risikoreicher ist. Das alles über vier Monate! Die Onkologie gibt alle Informationen, Resultate etc. an die Krankenkasse für eine Kostengutsprache. Termin für die Immuntherapie steht, alles soweit OK und optimistisch. - Dann das Telefon der Onkologie, leider muss der Termin verschoben werden, da die Kostengutsprache noch nicht erteilt ist. Persönliche Rückfrage bei der Krankenkasse mit der Antwort: “Ach, da geht es um ein Medikament, das kann noch dauern!” Vor lauter Frust wächst der Tumor vermutlich auf Stufe 3. Für was sind eigentlich die KK da? Warten, bis alles schlimmer und teurer wird? In der Werbung sollte man das ganze Leben ihnen widmen, da ja alles so gut und sicher ist und dass man so viel Wert ist. Ja, solange man Prämien zahlt. Umgekehrt ist man anscheinend nur ein störender Kostenfaktor. Haben andere ähnliche Erfahrungen gemacht? submitted by /u/SelfOk4979

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