Aloha… Ich habe gerade einen Camping-Artikel auf Ricardo verkauft und dabei nicht schlecht gestaunt: Ricardo nimmt in dieser Kategorie satte 12 % Erfolgsprovision. Ganz ehrlich: Ich frage mich langsam, wofür eigentlich? Ricardo ist eine grosse, weitgehend skalierte und automatisierte Online-Plattform. Natürlich entstehen Kosten für Betrieb, Entwicklung, Support, Sicherheit, Zahlungsabwicklung usw. Aber 12 % von jedem erfolgreichen Verkauf finde ich schon eine Hausnummer. Laut Ricardo gelten aktuell folgende Gebühren: Erfolgsprovision: 8–12 % des Verkaufspreises , abhängig vom Produkttyp Maximalbetrag: CHF 290.– pro Verkauf Das bedeutet beispielsweise bei 12 %: CHF 100 Verkauf → CHF 12.- Provision CHF 500 Verkauf → CHF 60.- Provision CHF 1’000 Verkauf → CHF 120.- Provision CHF 2’000 Verkauf → CHF 240.- Provision Für mich wirken solche Gebühren inzwischen wie Wucher – gerade bei einer Plattform, bei der ein grosser Teil des Prozesses automatisiert und auf sehr viele Transaktionen skalierbar ist. Wie seht ihr das? Findet ihr 8–12 % für die Leistung von Ricardo gerechtfertigt? Oder sind die Verkaufsgebühren mittlerweile zu hoch? Und noch interessanter: Was kann man als Nutzer dagegen tun? Welche guten Alternativen zu Ricardo gibt es in der Schweiz? Verkauft ihr inzwischen über Tutti, Anibis, Facebook Marketplace oder andere Plattformen? Vielleicht braucht es auch einfach mehr Konkurrenz beziehungsweise mehr Verkäufer, die konsequent auf günstigere Plattformen ausweichen. Bin gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen. submitted by /u/honestly1122
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